Dienstag, 25. märz 2008
Um das nochmal klar zu stellen: wir machen hier nicht Urlaub! Allerdings gibt es auch hier das ein oder andere Fest zu feiern, denn Gründe gibt es immer und wenn es der Geburtstag von Jaspers Vater in der letzten Woche ist.
Gleich an unserm ersten Insel-wochenende haben wir Samstags auf dem Helikopterplatz gefeiert. Im Hintergrund die riesigen Containerschiffe, welche den Kanal passieren. Natürlich war das die beste Gelegenheit die Insel-crew kennen zu lernen. Anfangs dachten wir noch das wird jetzt so ne Party bei der alle nur rumsitzen, quatschen und ein bisschen trinken. Aber weit gefehlt- wenn hier die ersten Flaschen Rum die Runde machen sind ganz schnell alle auf den Beinen und feiern!

DSC00143.JPG(rechts im Bild die Anna, auch aus Potsdam und links Gemma aus Holland)

DSC00142.JPG(mit diesem Mann muss man sich gut stellen- Robinson unser Inselkoch)

DSC00152.JPG(Lotte und Raffa- der fährt uns mit seinem Boot ans Festland)

DSC00136.JPG(Kettensägenmassaker!?)

(white girls in trouble)


Die absoluten Inselhits zum reinhörn:

http://de.youtube.com/watch?v=jF9FARun09s

http://de.youtube.com/watch?v=GlwCNsAbyUU

Unsere Inselparty am Samstag 22. März:
"Anything but clothes" ist das Motto und mit etwas Phantasie muss man auch niemand nackt zur Party!
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DSC00341.JPG(nach etwas Handarbeit im Labor kamen echte Unikate zustande)

DSC00349.JPG(Lilly, unsere kolumbianische Partyrakete)

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(Helena hat ihren Rucksack angezogen und Sasha zieht Helena an)

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Samstag, 15. märz 2008

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Ja, was machen wir hier eigentlich? Zunächst einmal müssen wir hier auf unseren Professor warten, der mit uns alles besprechen will und uns dann sozusagen den Masterplan vorstellen möchte!

Also bleiben uns drei Tage um an dem Projekt vom Alex mitzuarbeiten, ein Doktorand der Uni Potsdam der für ein Jahr in Panama weilt um ordentlich zu forschen.

Zunächst begleiten wir Anna in ihren Plot, das ist der, den letztes Jahr die Luise und Silja abgesteckt haben um ihren Bestandsniederschlag zu messen und nehmen dort die Anzahl und Stammdurchmesser der sich darin befindlichen Bäume auf.

Der Plot befindet sich im sogenannten „Lutz-Catchment“. Die Insel ist durchzogen mit Wegen mit zugeordneten Namen und besitzt eine eigene Karte.

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Überall läuft man an Markern, Fähnchen und anderen sonderlichen Apparaturen vorbei, am besten man bleibt immer schön auf dem Weg, um nicht aus Versehen jahrelange Forschungsarbeit zu vernichten.

Das Klima unter dem dichten Blätterdach ist sehr drückend und heiß und fälschlicherweise dürft ihr nicht denken die Insel wäre eben, im Gegenteil, sie ist sehr bergig und durchzogen von Fluss- und Bachläufen. Demnach waren wir bei unserer ersten Wanderung  schon nach einigen Minuten komplett durchgeschwitzt.

In den nächsten Tagen hatten wir dann eine kleine Bastelstunde, d.h. Splash-Boards bauen für die Erosionsmessung in Alex´s Plot und das ganze so optimieren, dass Fließbandarbeit möglich ist, damit das ganze flott vonstatten geht. Also, äußerst wissenschaftliche Arbeit.DSC00159---Kopie---Kopie.JPG
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(Wer baut den höchsten Turm?)

lotti_bauchi-Kopie-2.jpg(GUTES ESSEN!!!)

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Am folgenden Dienstag hat dann unser Prof die Insel erreicht, er nächtigt hier nicht, sondern fährt mit dem späten Boot wieder nach Gamboa zurück, wo er wohnt.

Zunächst hat er sich gedacht uns doch mal die Insel  und einige Bodenprofile, an denen wir dann arbeiten werden, zu zeigen. Wir uns also feldfertig (wer hier in den Wald geht ist im „field“) gemacht, mit langen Klamotten und Gummistiefeln, Hose in die Socken gesteckt, am besten noch ne Mütze aufn Kopf- das ganze Prozedere erinnert einen an Astronauten, die in ihren Raumanzügen los stapfen… Der einzige der sich nicht um all die Tierchen kümmert, die im Wald ein Stückchen von einem ab haben wollen, ist unser Prof der in Sommer-Shirt, Turnschuhen und (sehr!) kurzer Hose unterwegs ist .

Ihr müsst wissen, dass hier hohe Schuhe unbedingt notwendig sind, in der Laubstreu befinden sich nämlich die sogenannten „chiggers“, das ist eine Milben-Art, die sich in die Haut frisst und ecklige, juckende Pusteln hinterlässt. Lottis Füße haben schon sehr gelitten. Er aber sagt selbst, dass er ein Abkommen mit ihnen hat und deshalb, nix langes braucht! Mhmmm.. wir wollen auch!

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(das Werk der Chiggers- böseböse)

 

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Samstag, 15. märz 2008


Heute ist es soweit, wir werden nun endlich auf die Insel gehen! Schluss mit lustig, arbeiten ist jetzt angesagt.


Sind sehr sehr  früh aufgestanden und haben uns mit einen Taxi nach Gamboa fahren lassen, wo sich die Anlegestelle der Wassertaxis nach BCI befindet. Die Fahrt von Panama-City aus dauert ca. 30min. und führt entlang des Panama-Kanals, mit dessen Schleusen und Verladeplätzen vorbei an den riesigen wartenden oder fahrenden  Schiffen.

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(Am Dock in Gamboa: das ist die Eisenbahn, die von Panama City mit etlichen Touristen eine Panama-Kanal- Rundfahrt macht)

 


Pünktlichkeit wird hier äußerst groß geschrieben, wer zu spät zum Wassertaxi kommt oder jeglicher anderer  Art von Shuttle, geleitet von Smithsonian, hat Pech gehabt, es gibt keine Ausrede.

Je nach Größe des Wassertaxis dauert die Fahrt zur Insel 15min. bzw. 45min. Mit etlichen Arbeitern, die in der Woche zwischen Festland und Insel pendeln, Touristen, die für viel Geld über die Insel geführt werden, haben wir das Boot gechartert und pünktlich zum Frühstück BCI erreicht.

DSC00124-Kopie-1.JPG(Unser kleines Forscherdorf, in dem wir die nächsten sieben Wochen verbringen werden)

 

Anna, auch eine Potsdamer Studentin ein Jahr unter uns, die schon zwei Wochen früher auf die Insel gekommen ist, hat uns alles gezeigt. Das ganze hier ist eine luxuriöse Feldstation, komplett aus Stein errichtet, um nicht von den hier ansässigen Termiten vernichtet zu werden, mit Labs, größeren Laboren, einer Dinner hall, Computerraum, Wäscheraum, ne Lounge zum chillen und vielen Wohnhäusern.

Leider haben wir kein Zimmer zusammen bekommen, die Insel ist hier zur Trockenzeit total überfüllt, es gibt ganz viele field courses von Princton Leuten, die ein Praktikum von zwei Wochen absolvieren müssen und hier runterkommen.Aber beide haben wir eine nette Zimmernachbarinnen, Lotti die Lilly, Kolumbianerin, die allerdings in den Niederlanden ihren Master macht, und Rebekka die Kathrin, auch eine Deutsche und Orchideen-Expertin. Die Zimmer erinnern fast an ein Hotel, alles ordentlich, schicke Duschen mit Warmwassser und Rebekka hat sogar einen Balkon.DSC00232-Kopie-1.JPG

(eines unserer Wohnhäuser auf BCI)

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(fast völlig schabenfreier Luxus)

Überhaupt gibt es hier keine Panamesianer, die hier forschen.Viele Deutsche sind hier, überwiegend die sogenannten „Bat-Girls“, die sich hier mit den Fledermauspopulationen und jeglichem drumherum beschäftigen. Aber auch viele Niederländische Biologen, Amerikaner, Kolumbianer. Gesprochen wird hier Englisch, kurios, obwohl wir uns eigentlich in einem spanisch sprechenden Land befinden, dafür mit zig verschiedenen Akzenten. Das macht den Inselcharakter komplett.

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(Aussicht vom Helikopterplatz)
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(BCI, nächtiliche Idylle)

 

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Donnerstag, 6. märz 2008
DSC00114.JPG(Skyline von Panama-Ciudad)

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Rebekka hat mit ihren Spanischkenntnissen geglänzt und in einem Hotel im schönen Altstadtviertel Casco Viejo angerufen und ein Zimmer reserviert – geht doch!
Eine überwältigende Lobby hat uns erwartet,  aus der Kolonialzeit mit wunderschönen spanischen Kacheln und tollen Möbeln. Auch das Zimmer supernett, nich schick, aber gemütlich.

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Haben uns noch ein bisschen die Altstadt „Casco Viejo“ angeschaut- erinnert ziemlich an Kuba...

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Anschliessend haben wir uns noch im Marinemuseum des STRI weitergebildet, wo Rebekka auch mal nen Seestern und ne Seegurke anfassen durfte.
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(Aua- boeser Fisch)

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(genau die sind mit uns in Las Lajas gesurft)

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Von hier war die Aussicht auf die wartenden Schiffe am Panamakanal grandios.

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Am Abend waren wir in der groessten Shopping Mall die wir jemals gesehn haben- eigentlich wissen wir immer noch nicht wie gross das Ding genau war, denn es hat einfach kein Ende genommen. Dort waren wir auch noch im Kino und haben uns Sweeney Todd mit spanischen Untertiteln reingezogen („I feeheel youhu johannaaa“) –naja wenn man auf musicals steht...
DSC00117.JPG(wir habens geschafft! wir sind im Smithsonian Institut und bekommen einen Ausweis und Lottis Laptop)
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Donnerstag, 6. märz 2008
Das wars dann wohl mit der Rundreise.. Heute beginnt unsere Reise zurück nach Panama-City, um dann nach Barro Colorado Island zu reisen, die Insel auf der wir arbeiten werden.
Aber Lotte und Rebekka haben keine Lust mehr die Fluggesellschaften der Inlandflüge zu benutzen, wollten uns ja nicht, ihr erinnert euch?! Also wieder eine grandiose Busroute rausgesucht, super anstrengend, aber billig, und billig??? stehen wa ja drauf! ☺
Vorher noch mal gut entspannt, erneut die Beachcruiser ausgeborgt und die Gegend erkundet, inklusive cruisen am Strand, Besuch eines typischen Friedhofes, wo die Gebeine in den Genuss des Meeresrauschens kommen, und kurz chillen in einer kleinen Palmenhütte.

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VIDEO: Lotte Beinhart

http://video.google.com/videoplay?docid=-5176243720988042029

Video: Beachcruisen

http://video.google.com/videoplay?docid=-8700525001413887138

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Also, so sieht der Sparplan konkret aus: zurück aufs Festland, Bus über die Berge zurück nach David und dann den Nachtexpressbus nach Panama-City! Insgesamte Reisezeit: 13 Std.!
Zum Glück hatten wir den Tipp von Christian, dem Dänen,  dass die Nachtbusse eigentlich Kühltruhen sind! Ohne Mütze und Schal steigt man dort wahrscheinlich als ein Tiefkühlhühnchen aus mit ganz vielen goose pimpels…
Aber auch das haben wir überlebt und sind gegen 6 Uhr morgens angekommen.
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Donnerstag, 6. märz 2008
Heute erscheint uns die Isla Colon etwas sympathischer. Die meisten Bewohner sprechen sowohl Spanisch als auch Englisch, wobei deren Englisch sich anhört als wären sie allesamt in einer Reggea-Kapelle. Was auch nicht so unwahrscheinlich ist, da man aus allen Ecken mit Reggea beschallt wird. Wir leihen uns erstmal supercoole Beachcruiser aus um Bocas del Toro zu erkunden- was für ein Spass!

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(Das sindse, die zwei Goldstuecke: ein Traum in Rot fuer die Lotte, ein Traum in Hellblau fuer die Rebekka!)

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(mal wieder keine Lust auf ein teures Restaurant und uns zu den Locals gesellt und gutes Kantinen-Essen bekommen!Links die Kuechenaelteste, bedient die Kasse und gibt dem Rest Anweisungen)


Am Nachmittag machen wir uns per Wassertaxi auf zur Isla Bastimentos, angeblich total dreckig und unfreundliche Menschen- wir findens super: endlich ein echtes karibisches Dorf das nicht überfüllt ist mit Touristen. Dort kommen wir in den Genuss uns im karibischen Meer zu aklimatisieren. Allerdings gibt es keinen weissen Sandstrand und die Unterströmung ist so stark, dass es einem die Beine im Wasser wegzieht… Trotzdem ein schöner Nachmittag.
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(Blick vom Wassertaxi auf die Kueste auf dem Weg zur Isla Basimento)
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(Der Hafen der Isla Basimento)

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(Lotte im Wald ein Board gefunden, Foto muss sein, bloed halt, dass kein Meer im Hintergrund ist)

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(Wizard Beach)

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(Rebekka wollte unbedingt ein Kuh-Foto auf dem die Huebschen in die Kamera laecheln - dafuer auch keine Muehe gescheut  und ordentlich am Zaun gemuht, damit das auch klappt)

VIDEO: Tierfreunde "Wie Hund und Katze"

http://video.google.com/videoplay?docid=9081829235204638472

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(wartend auf das Taxi zurueck)

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Mittwoch, 5. märz 2008



Haben morgens unsere sieben Sachen wieder in die Rucksäcke gestopft, uns von Gregg verabschiedet, die Issy noch mal ordentlich geknuddelt, kurzen Stopp im Café Ruiz eingelegt, dort gibt es den typischen Café der Region, und uns dann wieder in einen stylischen amerikanischen Schulbus Richtung David gesetzt.
Mussten dort dann umsteigen in den Bus der uns zur Karibik bringt!


DSC00004.JPG(Kiosk an der Bushaltestelle in David)

DSC00081.JPG(typische Kantine an der Bushaltestelle in David, lecker Eintopf fuer 1,50$)
Ihr könnt froh sein, dass wir noch leben, weil wie die durch die Berge brettern, das ist es echt nicht witzig! Bergauf kriecht die Schüssel und bergab glaub man sie löst sich jeden moment in ihre Bestandteile auf!
In Almirante ausgestiegen, eigentlich schon Karibik, nur ist die nicht so wie der Neckermann-Katalog es suggeriert.
Ein kleiner Ort, wo sich die Anlegestelle mit den Water-Taxis zur Isla Colon, unsere Zielinsel,  befindet und ansonsten nur als Umlageplatz für die Bananen - Industrie fungiert.

VIDEO: Karibische Bootsfahrt

http://video.google.com/videoplay?docid=-8420927042090740473


PICT0374.JPG(Wassertaxi nach Bocas del Toro)
Kaum sind wir ausgestiegen, schon sind unsere Rucksäcke weg und auf den Schultern von einheimischen Kindern, die sowohl kleiner sind als diese, als auch leichter.
Sie verdienen somit ein wenig Geld nebenbei.
Auf der Insel angekommen, wieder auf der Suche nach einer Bleibe! Mit dem Lonely Planet in der Hand ein Hostel nach dem anderen abgeklappert.
Viele sind für die dort stark vertretende Surf-Community ausgelegt, der wir uns nun aber als eingefleischte Bird-watcherinnen und Bodyboarder entsagt haben – sind uns einfach viel zu cool!
Schließlich im Sagetarius gelandet, man weiß jetzt nicht genau, wer auf die Idee gekommen ist, dass Hotel mit Holz zu vertäfeln und rustikal erscheinen zu lassen..
Schön war es nicht, auch wieder etliche unliebsame Mitbewohner, aber wer nicht willkommen ist kriegt einen auf den Deckel…

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Montag, 3. märz 2008
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Heute waren wir bei den heißen Quellen in der Nähe von Boquete.
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Ein sehr idyllischer Weg führt uns entlang des wunderschönen Rio Caldera zu den Quellen, die angeblich heilende Wirkung haben. Die Quellen sind geschützt durch in dieser Gegend typische Mauern die nur aus den Steinen des Flusses bestehen, welche so geschickt gestapelt sind, dass kein Zement oder Ähnliches nötig ist.
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Bei den Quellen treffen wir auf einige Indiofrauen die mitsamt ihren bunten Kleidern ein Bad im heißen Wasser nehmen.
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Das Wasser ist wirklich ziemlich heiß und der Rio Caldera, der direkt aus den Nebelwäldern kommt lädt uns zu einem erfrischenden Bad in Unterwäsche ein…
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                                                                                (Das ist ein Suchbild!)

Auf dem Rückweg ist uns mal wieder das Glück, der Zufall, das Schicksal oderwasauchimmer hold, denn der Weg zurück zur Bushaltestelle Richtung Boquete ist lang, steinig, steil und völlig ohne Schatten. Schon nach 100 Metern sind wir völlig verschwitzt, eingestaubt und am Ende unserer Kräfte…  Und genau in diesem Moment werden wir mal wieder aufgelesen und zur Bushaltestelle mitgenommen, zwar werden wir dafür von der 4-jährigen Tochter unseres Retters hinten im Transporter für unsere komischen Namen ausgelacht, aber das ist es uns allemal wert!
Um uns ernsthaft in der Birdwatcher-Community zu etablieren steht heute noch einer der schönsten Wanderwege Panamas auf unserm Programm der Sendero de los Quetztales.
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Er führt direkt durch die Nebelwälder und hat seinen Namen vom Quetztal einem farbenprächtigen und seltenen Vogel. Es wurde uns vorher nicht zu wenig versprochen- der Weg ist wirklich sehr beeindruckend,aber seht selbst! 

http://video.google.de/videoplay?docid=2251425677655360428

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("Maeh ihr Schafe!")


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Montag, 3. märz 2008
Heute ist es soweit: wir wollen den Tipp von Christian dem Dänen in die Tat umsetzen und mieten uns zwei Gäule plus Guide um die Berge zu bezwingen. Angeblich das Beste was man machen kann und über Reitkünste muss man auch nicht verfügen, da es sowieso nen schmalen Pfad langgeht aus dem die Pferde weder rechts noch links aufbrechen können.

http://video.google.de/videoplay?docid=6935505807202699515DSC00016.JPG                                                                    (noch mit einem Grinsen im Gesicht)

PICT0287.jpg                                                                        (auch Rebekka noch recht froehlich)

DSC00017.JPG                                                                        ("AUA" mein A***** tut so weh)

Doch manchmal kommt es anders. Es wird ziemlich schnell klar, dass die Verständigung mit unserm Guide nicht leicht wird, da er nur Spanisch spricht und das auch noch in einem Bergdorfdialekt den wahrscheinlich nur noch seine Familie und er beherrschen… Außerdem ist unsere Route kein idyllischer Bergpfad sondern ein breiter Schotterweg auf dem immer wieder mal Autos und Laster vorbeifahren.
Zu Anfang ist das ganze trotzdem noch ein gemütlicher Schaukelspass aber daraus wird bald lebensbedrohlicher Ernst. Bei unserm waghalsigen Manöver auf dem Pferderücken Rucksack und Batterien für die Kamera auszutauschen fährt ein dicker Laster vorbei und  Rebekkas Gaul Cordito geht durch während die Lotte nur entsetzt zuschauen kann. Geht aber alles ohne Sturz von der Bühne und der Ritt kann jetzt völlig verkrampft und angstschweissgebadet weiter gehen. Aber das war nicht der erste Aussetzer das ganze geht noch fast drei Stunden weiter, immer wieder mit lebensbedrohlichen Zwischenfällen und das ganze in der Mittagshitze.
Als wir endlich wieder den Boden unter unsern zittrigen Beinen haben legen wir schnell die 60Dollar auf den Tisch und verziehen uns mit dem festen Vorsatz in unserm restlichen Leben einen weiten Bogen um Pferde zu machen.
von White Girls in Trouble
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Sonntag, 2. märz 2008
PICT0238.JPG                                                                    (Aussicht von unserer kleinen Huette)

Als wir früh am morgen aus unsrer Schaben-Cabaña kriechen breitet sich vor uns der endlose, menschenleere Strand aus- natürlich müssen wir da erstmal ins Meer. PICT0254.JPG PICT0245.JPG PICT0248.JPG
http://video.google.de/videoplay?docid=-6989512318776616327

Und hier ist es passiert, die unglaubliche aber doch wahre Geschichte: wir hatten einen Riesenspass mit den riesigen Wellen und als Rebekka gerade in eine sich vor ihr auftürmende Welle eintauchen will kommen in der Welle über ihrem Kopf drei Meeresschildkröten auf sie zu! Und das war keine Halluzination wir haben noch mehrere in den ganz hohen Wellen ganz oben gesehen… Unser Frühstück bekommen wir von Slava aus Sibirien serviert: PICT0263.JPG                             (Geiles Fruehstueck in einem deutschen Restaurant, n Spandauer kennegelernt)




Die Wellen machen Lust auf mehr und wir schnappen uns ein paar Body-boards um zu surfen. Die traurige Bilanz:
-riesige Wellen von denen wir erschlagen wurden: ca. 30
-riesige Wellen auf denen wir geritten sind: keine
Aber wahrscheinlich ist die coole Surfer-community auch nicht das richtige für uns, denn unsre neue Leidenschaft ist Bird-watching… PICT0193.JPG
                                      (Geier am Strand - warten auf ihr Essen, aber wir werden es nicht sein)

Um 14Uhr Ortszeit holt uns unser verrückter Taxifahrer von gestern ab, diesmal allerdings ohne seinen Kumpel Pancho. Unsere Reise führt uns heute mit dem Bus nach David und von dort weiter in die Berge ins schöne Boquete welches direkt neben dem höchsten Berg Panamas, dem Vulkan Baru (3640m) liegt.
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(unser Bus nach Boquete, das sind die Schulbusse aus Amerika, auf jedenfall eine schaukelige Angelegenheit)


Es ist total angenehmes Klima nach der Hitze der Pazifik-Küste hat Boquete den ewigen Frühling und Blick auf Vulkan und Nebelwälder zu bieten.PICT0281.JPG
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                                                                                       (Die Nebelwaelder)

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                                                                                               (Rio Caldera)

Wie immer haben wir vorher keinen Schlafplatz reserviert- und blitzen bei den ersten beiden Hostels ab… Aber wir haben großes Glück, denn bevor wir unter der Brücke des Rio Caldera schlafen müssen findet uns Gregg aus Chinatown New York. Er lädt uns ein in seinem Hostel zu übernachten, also machen wir uns auf den Weg zu „Gregg´s Place“. Unterwegs erfahren wir, dass er erst seit einer Woche Gäste hat da er das Haus erst gekauft hat. Dementsprechend ist alles noch nicht so ganz fertig und wir bekommen eine supergemütliche Matratze zugewiesen… Aber obwohl –oder gerade weil- alles noch etwas chaotisch und unfertig ist fühlen wir uns bei Gregg gleich pudelwohl. Gregg freut sich n Loch in Arsch über seine dritten Gäste und das ganze ist eher wie in einer netten WG als in nem Hostel.
Am Abend gehen wir mit unserm neuen Mitbewohner noch in die Sansibar, wo Gregg (Gitarre und Gesang) mit seinem Kumpel Michael (an den Bongos) eine kleine Session eine kleine Session einlegt –und wir mittendrin.


PICT0274.JPG                                                            (Gregg - ein verueckter Typ, aber total lieb)

PICT0276.JPG (Pablo - Kumpel von Gregg, janz jemuetlicher Kerl und arbeitet irgendwas, wo man auf jedenfall fast nichts zu tun hat, dit wollen wa auch!)

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                                                                                (Gregg's little dog Issy)
von White Girls in Trouble
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