
Den nächsten Vormittag in vollen Zügen genossen, die Hängematten unter den Palmenhütten ausprobiert
und die Wellen des Pazifiks bezwungen.
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Mittags gings mit dem Bus auf der Interamericana weiter nach San Felix. Dort kommen wir im Dunkeln an und die nicht vorhandenen Gehsteige sind definitiv schon nach oben geklappt- ganz schön spooky.
Natürlich werden wir gleich vom dicken, ölverschmierten Tankwart angequatscht und dieser ruft mal eben seine Companeros an, die uns mit dem Taxi abholen. Allerdings fahren wir mit dem Taxi erstmal
in die komplett entgegengesetzte Richtung, was bei Lotti zu spontanen Entführungsphantasien und Angstschweissausbrüchen führt… Sind aber auch zwei schräge Vögel, in ihrem Pickup und bei lauter
Musik werden wir ohne Unterbrechung vom Beifahrer Pancho zugequatscht, der „bei der Regierung arbeitet“. Entgegen aller Erwartungen fahren die beiden uns nach einigen Erledigungen schließlich doch
nach Las Lajas an den Strand. Dort mieten wir uns eine Cabaña (kleine Strandhütten) bei Antonio und seinem Cousin Roberto. Wunderschön direkt am 25 endlose km langen Strand, den wir fast für uns
alleine haben… Den beiden Surferjungs verpassen wir einen ordentlichen Kulturschock als wir ihnen deutsche Musik (Mia) vorspielen- hier ist eher Salsa in allen Variationen und für alle
Altersklassen angesagt.
von White Girls in Trouble
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Heute haben wir zwei Aufträge und wir haben einen Traum. Zuerst packen wir eine Tasche mit dem
ganzen Zeug (Laptop, Arbeitshosen, Gummistiefel usw.) das wir auf Barro Colorado Island brauchen, diese soll dann ins Büro von Alex´ (der Doktorand und unser Ansprechpartner) Frau Beate im Tupper
Building. Laut Alex braucht man fürs Tupper Building keine Adresse, denn das kennt in Panama JEDER. Bald stellt sich heraus: das kennt KEINER, denn wir landen erstmal im Administration Building des
Panama-Kanals. Beschäftigen dort ne halbe Stunde den ganzen Laden bis uns ein Elektrotechnik-Sicherheitsnetzwerkadministrator der sein deutsch auffrischen will feststellt, dass wir hier gar nicht
hingehören. Letztendlich schaffen wirs noch ins Tupper Building des „Smithsonian Tropical Research Intitut“ (kurz STRI). Damit ist unser erster Auftrag erledigt und wir machen uns auf den Weg zum
nationalen Flughafen um unsern zweiten Auftrag zu erfüllen: ein Flug in die Karibik. Denn unsere Traumroute ist der Flug in die Karibik und dann über die Berge an die Pazifik-Küste und zurück nach
Panama-Ciudad mit dem Mietwagen. Dieser Traum hat sich innerhalb von 20 Minuten aufgelöst: Flüge gibt’s keine und der Mietwagen ist viel zu teuer wenn man den nicht am gleichen Ort abgibt… Aber zum
Glück gibt es ja den Plan B, nicht das wir den irgendwie uns vorher irgendwie überlegt hatten, aber bei nem Café Frappé mit Zitronenschnitte und erster Empanada ist alles möglich! Und so sieht er
aus: zuerst die Pazifikküste abklappern, dann in die Berge mit Zwischenstopp Boquete und anschließend die Karibik – Bocas Del Toro! Also das ganze von hinten aufgerollt! Und weil wir ja richtige
Geoökologen sind, nehmen wir die umweltfreundlichste Variante – den Bus! Die ist zum einen recht günstig, zum anderen sehr flexibel, austeigen wo immer es uns gefällt und zu guter letzt der
heißeste Draht zur Bevölkerung. 1.Stopp: Santa Clara

Das ist ein winziger Ort ca. 100km westlich
von Panama-Stadt entfernt, nahe der Interamerica. Bis zum Strand ist es noch 1km Fußmarsch entfernt. Hört sich erstmal nicht soweit an, aber mit zwei so riesigen Rucksäcken ist das ganze eine schon
ziemlich anstrengende Angelegenheit.

Und wir dürfen ja nun auch nicht vergessen, dass wir uns
mittlerweile unserer Winterklamotten entledigt haben und gefühlte 50° im Schatten sind. Ca. 200m vor Ankunft hat uns dann ein netter Däne eingesammelt, der Christian, ein Weltenbummler, nirgends zu
Hause!

Im Las Veraneras ein Zimmer bekommen, aber was für eins! Eher eine kleine Hütte , mit
Terrasse und Blick auf das Meer, vor einem die Kokosnusspalmen und lauter verrückte Vögel in den Baumkronen. Und.. jetzt wird’s verrückt: Dinosaurier-Bettwäsche!

Haben mit Christian wunderbar lecker gegessen, alle vier möglichen panamanesischen Biersorten probiert, viele interessante Dinge erfahren und sind zusätzlich in den Genuss einer Mondfinsternis
gekommen.
von White Girls in Trouble
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Um uns den Flug ein wenig angenehmer zu gestalten, beschlossen wir ein klitzeklitzekleines Festchen zu feiern und uns von unseren Liebsten zu
verabschieden und dann komatös ins Flugzeug zu steigen – es hat wunderbar funktioniert! Komplett durchgemacht, Taxi nach Tegel geschnappt und nach kleinen technischen Problemen der Fluggesellschaft
in die erste Maschine ins Land der Croissants und Baguettes, kurz Frankreich-Paris, gestiegen! Anschließend 9Std.-Flug nach Miami. An dieser Stelle muss mal ganz kurz die Fluggesellschaft „Air
France“ gelobt werden, Taschen ordentlich verpackt, nix zwischendurch abholen und wieder einchecken und tolle Überbrückung der Flugzeiten durch Schlafbrille, Ohropax, Decke, Filme und vor allem
„SPACE INVADERS“.

Eigentlich völlig am Ende, trotzdem ein letztes Mal starten und landen, und nach 20Std. plus ein wenig Verspätung in Panama-City gelandet.
Unser erster Kontakt mit der panamanesischen Bevölkerung ist unser Taxifahrer, der uns erstmal anschaut als wären wir wahnsinnig weil wir kein Hotel reserviert haben. Wir denken uns noch alles halb
so schlimm, in Lateinamerika ist man doch spontan, aber gurken dann doch ca 12 Hotels mit dem Taxi ab bis wir eine passende Absteige für uns gefunden haben.

(Dit haben wa uns nu aber och verdient!)
von White Girls in Trouble
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So, jetzt ist es soweit unsere große Reise ins Land der Bananen beginnt. Ein Land, das bisher
nur durch ein Bilderbuch eines gewissen „Janosch“ in Erscheinung getreten ist. „Oh wie schön ist Panama!“ – so wird es betitelt und es passt! Nur in unserer Geschichte heißen die Helden Lotti &
Rebekka auf dem Weg dieses großartige Land, mehr oder weniger organisiert, zu entdecken, mit all seiner Schönheit, Vielfältigkeit und Gastfreundschaft. Und anstatt des weniger schwerem Equipments
Tigerente und Angel, zwei riesige Rucksäcke im Schlepptau… Wie alles begann? Man nehme zwei reisewillige Studentinnen, einen Professor mit Projekten in Panama, 3 Tassen Kaffe, eine Himbeerschnitte
und zweimal Käsekuchen plus eine halbe Stunde Zeit und man erhält eine zweimonatige Reise nach Panama! Zum größten Teil gesponsort und: ja, wir arbeiten hier auch und machen nicht 8 Wochen
Urlaub…
von White Girls in Trouble
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