Heute ist es soweit, wir werden nun endlich auf die Insel gehen! Schluss mit lustig, arbeiten ist jetzt angesagt.
Sind sehr sehr früh aufgestanden und haben uns mit einen Taxi nach Gamboa fahren lassen, wo sich die Anlegestelle der Wassertaxis nach BCI befindet. Die Fahrt von
Panama-City aus dauert ca. 30min. und führt entlang des Panama-Kanals, mit dessen Schleusen und Verladeplätzen vorbei an den riesigen wartenden oder fahrenden
Schiffen.
Pünktlichkeit wird hier äußerst groß geschrieben, wer zu spät zum Wassertaxi kommt oder jeglicher anderer Art von Shuttle, geleitet von Smithsonian, hat Pech gehabt, es gibt keine Ausrede.
Je nach Größe des Wassertaxis dauert die Fahrt zur Insel 15min. bzw. 45min. Mit etlichen Arbeitern, die in der Woche zwischen Festland und Insel pendeln, Touristen, die für viel Geld über die Insel geführt werden, haben wir das Boot gechartert und pünktlich zum Frühstück BCI erreicht.
Anna, auch eine Potsdamer Studentin ein Jahr unter uns, die schon zwei Wochen früher auf die Insel gekommen ist, hat uns alles gezeigt. Das ganze hier ist eine luxuriöse Feldstation, komplett aus Stein errichtet, um nicht von den hier ansässigen Termiten vernichtet zu werden, mit Labs, größeren Laboren, einer Dinner hall, Computerraum, Wäscheraum, ne Lounge zum chillen und vielen Wohnhäusern.
Leider haben wir kein Zimmer zusammen bekommen, die Insel ist hier zur Trockenzeit total überfüllt, es gibt ganz viele field courses von Princton Leuten, die ein Praktikum von zwei Wochen
absolvieren müssen und hier runterkommen.Aber beide haben wir eine nette Zimmernachbarinnen, Lotti die Lilly, Kolumbianerin, die allerdings in den Niederlanden ihren Master macht, und Rebekka die
Kathrin, auch eine Deutsche und Orchideen-Expertin. Die Zimmer erinnern fast an ein Hotel, alles ordentlich, schicke Duschen mit Warmwassser und Rebekka hat sogar einen Balkon.
Überhaupt gibt es hier keine Panamesianer, die hier forschen.Viele Deutsche sind hier, überwiegend die sogenannten „Bat-Girls“, die sich hier mit den Fledermauspopulationen und jeglichem drumherum beschäftigen. Aber auch viele Niederländische Biologen, Amerikaner, Kolumbianer. Gesprochen wird hier Englisch, kurios, obwohl wir uns eigentlich in einem spanisch sprechenden Land befinden, dafür mit zig verschiedenen Akzenten. Das macht den Inselcharakter komplett.
Keine Kommentare zu diesem Artikel
| Juli 2008 | ||||||||||
| M | D | M | D | F | S | S | ||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |||||
| 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | ||||
| 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | ||||
| 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | ||||
| 28 | 29 | 30 | 31 | |||||||
|
||||||||||